Achtsamkeitsbasierte Therapie bei Abhängigkeit (ABTA)

Setting:
Seminarartige Gruppentherapie
Zwei GruppenleiterInnen
Max. 14 Teilnehmer

Indikation:
Substanz gebundene und nicht Substanz gebundene Abhängigkeit
(z.B. von Alkohol, Medikamenten, Arbeit, anderen Menschen, Internet, Spiel etc.)

Ziel:
Entwicklung von Autonomie und Frustrationstoleranz durch eine achtsamkeitsbasierte Übungspraxis, die die Teilnehmer selbst regelmäßig in ihrem Alltag durchführen.

Vorgehen:
Erklärungen, Übungen, Austausch, Diskussion.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Selbstverantwortung der Teilnehmer.

Themen:
Typische abhängigkeitsfördernde Denk- und Verhaltensmuster erkennen.
Was ist Achtsamkeit? Wie kann ich sie erlernen, verbessern und auch in Krisen oder bei Suchtdruck einsetzen? Unterstützung für andere Ziele und Werte.

Hintergrund:
Achtsamkeit ist eine bewusste, absichtslose Haltung, in der die Gegenwart in den Vordergrund gerückt wird. Das Üben von Achtsamkeit führt früher oder später zu mehr Gelassenheit, Ruhe und Entspannung, aber auch zu einem intensiveren Erlebnis der Gegenwart, Zufriedenheit, Impulskontrolle und überlegtem Handeln. Ein besseres Leben durch Achtsamkeit im Alltag kann Stress, seelische und psychosomatische Erkrankungen sowie Suchtverhalten verhindern.
Achtsamkeitsbasierte Psychotherapien finden zunehmend Anwendung bei verschiedenen psychischen Erkrankungen, häufig in der – auch von uns gewählten – Form einer zeitlich begrenzten übungsorientierten Gruppentherapie.

Ort:
Gruppenraum d. AG-Achtsamkeit | 64297 Darmstadt-
Eberstadt, Oberstr. 1 (Straßenbahn 7 u. 8, Haltest. Modaubrücke)

Termin:  steht nicht fest (es macht aber Sinn, sich bei uns unter
info@ag-achtsamkeit.org
anzumelden, weil wir dann die Nachfrage einschätzen und eine Gruppe organisieren können.

Kosten:
Je nach Selbsteinschätzung, zahlbar auch in Raten.