Fortbildungen 2018

 

Einjähriges Curriculum: Achtsamkeit in Psychotherapie, Beratung und Pädagogik 2018/2019

Das Curriculum ist ausgebucht und schon im Gange und wird erneut 2020 gestartet. Es ist sinnvoll, sich frühzeitig anzumelden.

Veranstalter: CIP München

Ort: München

Anmeldung: info@cip-akademie.de, www.cip-akademie.de,
T.: 089-130793-15

Die Ausbildung befähigt dazu, unter verschiedenen Arbeitsbedingungen und mit unterschiedlichen Zielen achtsamkeitsbasiert zu arbeiten und Achtsamkeit zu vermitteln. Sie konzentriert sich nicht auf einzelne etablierte oder manualisierte Therapieformen, sondern will erstmals das gesamte Spektrum des Themas auffächern, so dass das Potenzial des Ansatzes insgesamt deutlich wird. Deshalb werden verschiedene ReferentInnen unterschiedliche Aspekte und Sichtweisen darstellen und vertreten.

Die Teilnehmer lernen verschiedene Formen der Achtsamkeitspraxis und ein breites Spektrum an Achtsamkeitsübungen kennen. Wir werden erarbeiten, welche Vorgehensweisen bei welchen Indikationen und Problemstellungen in Therapie und Beratung hilfreich sind und welche Probleme dabei auftreten können. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über den State of the Art sowie den Stand der philosophischen und wissenschaftlichen Erforschung der Achtsamkeitspraxis.

In speziellen Seminaren wird eine Vertiefung besonderer Aspekte – Achtsamkeit in der Natur, achtsamkeitsbasierte Körperarbeit, Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen – angeboten.

Selbsterfahrung und die Entwicklung einer eigenen achtsamen Haltung gegenüber sich selbst, aber auch gegenüber Mitmenschen und Umwelt und Beziehungsgestaltungen werden in allen Seminaren eine wesentliche Rolle spielen. Neben der Praxis werden wir uns auch der Theorie widmen. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Achtsamkeitstraditionen und achtsamkeitsbasierten Verfahren sollen kritisch und konstruktiv besprochen werden.

Mit Achtsamkeit zu arbeiten bedeutet, mit den Patienten und Klienten an ihrer Lebenseinstellung und Lebensweise zu arbeiten. Zur Tradition und zu einem umfassenden Verständnis der Achtsamkeit gehören daher auch existenzielle Aspekte, Ethik und Spiritualität. Diese Themen begleiten uns durch die Fortbildung und werden insbesondere in einem abschließenden Seminar behandelt.

Zielgruppe: PsychologInnen, ÄrztInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Pflegepersonal, ErgotherapeutInnen,

Körper und BewegungstherapeutInnen und weitere klinisch tätige Berufsgruppen

Start: Frühjahr 2018

Umfang: 6 x 2 Tage in einem Jahr

Seminare:

1. Einführung: Konzepte und Geschichte der Achtsamkeit
Leitung: Thomas Heidenreich, Michael Huppertz

2. Didaktik/Übungspraxis
Leitung: Sara Schneider

3. Standardisierte Achtsamkeitsverfahren (MBSR, MBCT, MBRP, DBT, ACT usw.)
Leitung: Thomas Heidenreich

4. Achtsamkeitsbasierte Therapie und Beratung bei verschiedenen Indikationen und in unterschiedlichen Settings
Leitung: Michael Huppertz

5. Wahlfächer

Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen
Leitung: Nils Altner

Achtsamkeitsbasierte Körperpsychotherapie
Leitung: Ernst Kern

Achtsamkeit in der Natur
Leitung: Verena Schatanek

6. Achtsamkeit, Spiritualität und Ethik
Leitung: Michael Huppertz

Angebot von 1-2 Supervisionstagen/Jahr für alle Teilnehmer, aber auch offen für andere Psychotherapeutinnen, die mit Achtsamkeit in der Psychotherapie arbeiten.

Alle Veranstaltungen können auch einzeln gebucht werden, wenn es freie Plätze gibt.

Teilnehmer, die die ganze Ausbildung buchen, haben Vorrang.

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Fortbildungsworkshop

Konzept und Praxis von Achtsamkeit

„Achtsamkeit ist die Kunst, einfach da zu sein“.


Achtsamkeit ist eine Haltung der Absichtslosigkeit, Akzeptanz und Präsenz, auch der Leichtigkeit, die wir erlernen und üben können. Sie führt uns in die Gegenwart und zu lebendigen, differenzierten und offenen Begegnungen mit der Umwelt, anderen Menschen und uns selbst. Die Arbeit mit der Haltung der Achtsamkeit bekommt zunehmend Bedeutung in Psychotherapie und Beratung. Sie könnte sich zu einer Basiskompetenz für Berater und Therapeuten in Einzel-, Familien- und Gruppensettings entwickeln. Achtsamkeit wird in unterschiedlichen Therapiemodellen, besonders in der Therapie von Borderlinepatienten (DBT) genutzt und könnte auch Systemische Konzepte bereichern.

In Beratung und Therapie kann Achtsamkeit auf verschiedene Weise relevant werden:

• als Bereicherung der eigenen Arbeitshaltung und zur Selbstfürsorge

• spontan in beratenden/ therapeutischen Situationen (explizit und implizit)

• in Form systematischer und expliziter Vermittlung in Einzel- und Gruppenarbeit.

Im Seminar wird das Konzept der AG Achtsamkeit (www.ag-achtsamkeit.org) durch Theorieinputs und einfach zu erlernende Übungen vermittelt, erfahren und miteinander diskutiert.

Die vorgestellten Übungen sind alltagsorientiert, kurz und in vielen Situationen und Kontexten anwendbar.

Weitere Themen:

• Indikation und Vorgehensweisen bei unterschiedlichen Krankheitsbildern

• Vermittlung von Haltung, Konzept und Übungen, deren Wirkung und Gewinn

• Möglichkeiten der Implementierung und Umsetzung in den beruflichen Alltag

Arbeitsformen:

Theorieinputs, Vermittlung und Selbsterfahrung von Achtsamkeitsübungen, Austausch über Erfahrungen und Diskussion. Einen Teil der Übungen werden wir im Garten und / oder Park machen.

Die beiden ReferentInnen arbeiten zusammen mit 12 KollegInnen in der AG-Achtsamkeit in Darmstadt. In der AG (www.ag-achtsamkeit.de) werden seit 8 Jahren ambulante Gruppen für Menschen mit Depressionen, Psychosen, Abhängigkeitsproblemen, Angststörungen und Stressbelastung angeboten (Michael Huppertz „Achtsamkeitsübungen“ 2015).

Marika Eidmann, Master of Arts Personalentwicklung, Dipl.-Sozialarbeiterin, Systemisch-Psychodynamische Therapeutin (DGSF, ECP), Lehrende für systemische Therapie und Beratung (DGSF), Traumatherapeutin (GPTG), Supervisorin und Coach (DGSv, DGSF), Gruppenanalytikerin (D3G), Therapieausbildung in: Systemischer Paar- und Familientherapie (Weinheim), Tiefenpsychologisch fundierte Körperpsychotherapie (G. Downing), Gruppenanalyse (IGA Heidelberg), Sexualtherapie (Uni Ffm.), Traumatherapie (L.Redemann, L.Besser). Supervisionsausbildung (EZI Berlin). Im Erstberuf exam. Krankenschwester. Langjährige angestellte Tätigkeit im voll- und teilstationären Bereich einer psychiatrischen Klinik, in der Jugendhilfe und als Mitarbeiterin in einer Paar- und Sexualberatungsstelle. Seit 1990 in eigener Praxis tätig im Bereich Beratung/Therapie für Einzelne, Paare und Gruppen, Supervision, Coaching, Gesundheitscoaching, Teamberatung/Teamentwicklung, Fort- und Weiterbildung an Hochschulen und Ausbildungsinstituten.         
Hans-Werner Eggemann-Dann, Dipl.-Psychologe, Systemischer Berater, Familientherapeut, Supervisor, Lehre als Groß- und Einzelhandelskaufmann, Studium der Theologie und Psychologie. Studienberater der Universität Marburg. Zusatzausbildungen in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie (GwG), Familientherapie (Weinheim) und Video-Home-Training. Langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen: freie und kommunale Kinder- und Jugendhilfe, Psychotherapie, Supervision und Beratung in der Erziehungs- und Lebensberatung, Soziale Dienste, ambulante und (teil)stationäre Erziehungshilfen, offene Jugendarbeit. Von 1991-2014 Leiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt Ludwigshafen, Leitung des dortigen Bereichs Jugendförderung /Erziehungsberatung. Konzept- und Projektentwicklung sozialraumorientierter Erziehungshilfen für arme Familien. Nebenberuflich tätig in Supervision, Fortbildung und als Referent.
Zeit:                20. – 21.09.2018   

 Ort:                 Hanau, Olof-Palme-Haus

Kosten:          € 240,–

Anmeldung

über unsere Homepage: www.praxis-institut.de/sued/workshops/workshops-chronologisch/

Fortbildungspunkte werden bei der Hessischen Landespsychotherapeutenkammer (LPPKJP) beantragt!

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Achtsamkeitsbasierte Therapie: Supervisionstag

Dr. MICHAEL HUPPERTZ

Ziele und Schwerpunkte

Das Seminar dient der Supervision für Mitarbeiter aller Berufsgruppen, die im psychiatrischen oder psychotherapeutischen Kontext mit Achtsamkeit arbeiten.
Sie haben die Möglichkeit, sich über konkrete Situationen und Fallbeispiele aus Ihrer Achtsamkeitspraxis auszutauschen und diese zu reflektieren.
Darüber hinaus wird Achtsamkeit in diesem Seminar auf verschiedenste Weise praktiziert, sodass Sie Ihr Handlungswissen über Achtsamkeit vertiefen können.
• Schwierigkeiten in der eigenen Achtsamkeitspraxis
• Voraussetzungen und Schwierigkeiten bei Beginn
• Didaktik: Wie kann ich klarer und effektiver Achtsamkeit vermitteln?
• Probleme des Settings oder z. B. der Gruppendynamik
• Achtsamkeit bei verschiedenen Indikationen: Welche Übungspraxis für wen?
• Integration der Achtsamkeit in Teams
• Integration der Achtsamkeit in komplexere therapeutische Angebote

Zielgruppe

Mitarbeiter aller Berufsgruppen, die im psychiatrischen oder psychotherapeutischen Kontext explizit mit Achtsamkeit arbeiten. Sie sollten bereits in therapeutischen Grupen oder Einzelgesprächen Achtsamkeit vermittelt haben.
27.11.2018 Vitos Akademie, Gießen
9:00 – 16:30 Uh
Weiteres s. unter:
https://www.vitos-akademie.de/fileadmin/user_upload/TG-Akademie/PDF-Dateien/2018/Jahresprogramm_2018.pdf

 

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